Grabungen am Trierer Amphitheater erstmals komplett dokumentiert

 

Aufarbeitung von Altgrabungen gewinnt immer mehr an Bedeutung – Grundlagenforschung der Universitäten legt Basis für Erhalt des kulturellen Erbes

Es ist eines der ältesten Ausgrabungsobjekte in Deutschland: das römische Amphithea-ter in Trier, seit 1986 ein Monument des UNESCO-Weltkulturerbes Trier. Das Amphitheater wurde im späten 2. Jahrhundert n.Chr. von den Römern als Kampf- und Hinrichtungsstätte gebaut und bot Platz für etwa 18.000 Zuschauer. Mit dem Ende des Römischen Reichs setzte der Verfall ein, die Arena wurde im Mittelalter als Steinbruch und später für Weinbau genutzt. 1816 begannen die ersten Ausgrabungen und in der Folge auch Restaurierungsarbeiten, die nicht immer dem Original entsprachen. Was genau im Trierer Amphitheater zu welcher Zeit ausgegraben und erforscht wurde, ist nun in der neuen Buchveröffentlichung „Amphitheater Trier I. Ausgrabungen und Forschungen 1816-1996“ im Detail erfasst. Erstmalig werden zu einem Monument des UNESCO-Weltkulturerbes Trier alle archäologischen Ausgrabungen dokumentiert und ausgewertet und dazu die gesamte Grabungsdokumentation der Jahre 1816 bis 1996 vorgelegt.

ausführliche Informationen finden sie hier

und auf der Seite des Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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