Lehrveranstaltungen


Sie finden hier gesammelt die aktuellen Lehrveranstaltungen des Instituts für Altertumswissenschaften.

WiSe 2020/21

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der aktuellen Situation zu Umstellungen im Semesterplan kommen kann.

V Euripides

Univ.-Prof. Dr. Jochen Althoff

Kurzname: VGriechLat
Kursnummer: 07.070.1025_14

Inhalt

In vieler Hinsicht ist Euripides der wichtigste, vor allem aber der wirkmächtigste und vielleicht auch der schwierigste der klassischen Tragödiendichter gewesen. Seine Stücke haben durch ihre eigenständige dramatische Technik, aber auch durch ihren speziellen Inhalt sowohl die Neue attische Komödie als auch die römische Komödie eines Plautus und Terenz, aber auch die Tragödien des Seneca stark beeinflusst. Auch für die aristotelische Dramentheorie (in der Poetik) war die von Euripides entwickelte Form der Tragödie ein wichtiger Maßstab, weil der Tragiker ab dem 4. Jh. v. Chr. die Tragödienbühnen der antiken Welt dominierte. Da wir von Euripides 20 Stücke überliefert haben, wird es nicht möglich sein, alle Tragödien zu behandeln. Wir werden uns an der Gruppierung der Stücke durch Latacz (dessen Buch „Einführung in die griechische Tragödie“, Göttingen 2003, generell empfohlen sei) orientieren und aus jeder Gruppe („Meisterdramen“, „Kriegsstücke“, „Intrigenstücke“) zwei Stücke zu besprechen versuchen: Medea und Hippolytos; Herakliden und Troerinnen; Ion und Orest.

Eine relativ knappe und auf dem neusten Forschungsstand befindliche Einführung bietet der erste Band des Handbuchs der griechischen Literatur der Antike, hg. v. B. Zimmermann, München 2011, 586ff.

Termine:

Datum (Wochentag)UhrzeitOrt

Semester: WiSe 2020/21