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Sorge(n) des Lebens: Herausforderungen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus Sicht der Ancient Studies Workshop des Profilbereichs „40.000 Years of Human Challenges“ am 1. Juli 2022 in Mainz   Mit dem Konzept der Sorge bzw. des Sorgens wollen wir verschiedene Assoziationen aufrufen und dadurch Wissen(schaft)sfelder produktiv verknüpfen. Einerseits ist Sorge(n) ein wesentlicher Aspekt von Herausforderungen, die in Analysebegriffen wie Bewältigung, Krisenmanagement, Resilienz, Vorbeugung, Achtsamkeit positiv aufgerufen wird. Andererseits kann ein ‚sich sorgen‘ als ein Verlust der Sicherheit, der Erwartbarkeit des Kommenden angesehen werden und stellt auch dadurch eine untrennbare Verbindung mit Herausforderungen dar. Daher regt die Janusgestalt des Begriffs Sorge als einer „positiv-umsichtigen Pflege ebenso wie einer negativ-paralysierenden Zukunftsangst“ (Henkel u. a. 2016, 21; vgl. auch Folkers 2020) zur Erkundung dieser Paradoxien ein, da diese ursächlich zusammenhängen. Wenn wir Herausforderungen des Lebens als Zeiten der Unsicherheit über Möglichkeiten des Weiter- und Überlebens, des „richtigen“ Lebens verstehen, dann kann Sorge(n) die ...

Das Thema der Konferenz lautet „Kultur-Kontakt-Kultur“. Der Nahe Osten war zu allen Zeiten ein „offener Raum“, in dem sich die Wege vieler Menschen trafen. Durch den Naturraum vorgegebene Verkehrswege kanalisierten die Bewegung von Menschen und Gütern, in siedlungsgünstigen Regionen entstanden Orte für kulturelle Kontakte und Konflikte. Städte, mit ihren Märkten und Häfen, schufen Plätze der Begegnung zwischen Menschen, Gütern und Ideen. Das Phänomen des Kulturkontaktes ist vielschichtig und kann die materielle Kultur, soziale Praktiken und gesellschaftliche Strukturen auf vielfältige Art und Weise beeinflussen. Der Kontakt mit „dem Anderen“ kann dabei ganz unterschiedliche Auswirkungen haben – von spontaner Ablehnung bis zur An- oder Übernahme. Bisweilen kann eine Kontaktsituation auch einen Prozess der Selbstreflexion einleiten. Dies gilt gleichermaßen sowohl für Individuen als auch soziale oder kulturelle Gruppen. Manchmal vermag schon ein Objekt „aus einer anderen Welt“ Veränderungen erzeugen. Gegenstand der Tagung sollen aber nicht nur Begegnungen sein, die über geographische Distanzen hinweg ...

November 4th - 6th, 2021, Mainz Today as well as in the past, individuals, teams and professions do face occupational challenges continually, both common and specific, repetitive and singular, trivial and perilous. In anticipating, perceiving and evaluating the challenges as well as in coping with them, rituals of different kind do play a (major) role, deliberately or unwittingly. Starting from the situation in Ancient Greece, scholars of various disciplines as well as practitioners will discuss different types of (especially religious) ritual and the varying application in differing situations/contexts, considering i. a. the intermingling with technical activities and diachronic changes. Scientific Organizer: Univ.-Prof. Dr. Heide Frielinghaus Event Manager: Kumi-Raine Kost ...

November 12th - 13th, 2021, Mainz The establishment of permanent settlements opened the way to a rapidly increasing population density, humans (and animals) lived ever closely together; in addition to new possibilities new and multifold challenges arose from these altered configurations. Especially where smaller settlements developed into larger population centers, the possibility of communities to organize themselves along the lines of face-to-face interactions waned, while reciprocal dependencies increased. While there are many different factors that incentivized people to move into larger settlements throughout the ages, the challenges of living closely together are manifold. They are ranging from a radically altered relationship to the environment, poor sanitary conditions and higher levels of social stress caused by crowding, to organizational challenges such as the logistics of sustaining larger populations, the negotiation of decision-making processes, as well as the experience of internal conflicts and dissent, to name just a few. In preparation of ...

June 24th - 26th, 2021, Mainz Months of corona-lockdown with no or with reduced repertoires and limited access to theatres call attention to the fact that theatre (performances) play a vital role in the life of many people. What are the reasons why? The conference brings together scholars from various disciplines - not only from Classical Studies - and theatre professionals who will discuss the (possible) impact of theatre on coping with recurrent challenges in classical and modern lives. Principally, theatre plays provide the opportunity to convey ‘veiled’ messages to the audience and to discuss topics at the heart of the contemporary society, thus making a crucial contribution to the formation of identity. Starting from an assessment of theatre in Roman Imperial Times on the basis of images, material culture, written sources and (relics of) performances, the conference will move on to contemporary theater and explore the different ways in ...

Ausstellung in der Schule des Sehens vom 15.6.–30.7.2021 Die von Studierenden der Altorientalischen Philologie, der Alttestamentlichen Wissenschaften und der Klassischen Archäologie erarbeitete Ausstellung setzt sich mit dem Phänomen des Sports in antiken Gesellschaften auseinander. Thematisiert werden u.a. die Fragen, in welchen gesellschaftlichen Zusammenhängen sportlicher Wettkampf stattgefunden hat und ob er dazu gedient haben könnte, soziale Spannungen zu kanalisieren. Unter Leitung von Prof. Dr. Heide Frielinghaus (Klassische Archäologie), Prof. Dr. Sebastian Grätz (Evangelisch-Theologische Fakultät) und Prof. Dr. Doris Prechel (Altorientalische Philologie). Die digitale Vernissage findet am 15. Juni 2021 um 18 Uhr statt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Perikles Simon (Sportmedizinische Ambulanz der JGU): Level Playing Fraud – im Dienste des Sports und der Gemeinschaft. Einführung und Moderation: Prof. Dr. Heide Frielinghaus Prof. Dr. Sebastian Grätz Prof. Dr. Doris Prechel sowie das studentische Kuratorium Es wird um Anmeldung bis zum 14. Juni 2021 gebeten unter E-Mail: klassarch@uni-mainz.de. Der Einwahllink ...

Vom 21.–22. Oktober 2019 wird die Tagung „Herrscher im kulturellen Vergleich III“ zum Thema „Dominant, verführend, ewig schuld. Frauen im Umfeld des Herrschers“ stattfinden. Veranstalterin ist die AG „Kraftprobe Herrschaft“, bei der auch die Mainzer Altertumswissenschaftlerinnen Univ. Prof. Dr. Heide Frielinghaus (Klassische Archäologie) und Univ.-Prof. Dr. Doris Prechel (Altorientalische Philologie) mitwirken. Das Programm und weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Webseite der Konferenz. ...

Die Ausstellung Asyut’s Fourteen versteht sich als Forschungsbericht über die Arbeiten und Ergebnisse von 14 archäologischen Feldkampagnen in der mittelägyptischen Stadt Assiut, die im Zeitraum von 2003 bis 2019 im Rahmen eines DFG-Langzeitvorhabens der FU Berlin und der JGU Mainz in Kooperation mit der Universität Sohag stattfanden. Kurzfilme und andere Bild- und Textmedien erläutern die Entdeckung und Analyse unbekannter Felsgräber, tiefer Schächte, spannender Inschriften, zahlreicher Graffiti, aber auch von Tiermumien, Statuetten und Keramik. Da alle Funde in Ägypten verbleiben müssen, ergänzen Abgüsse von altägyptischen Originalen aus der Mainzer Ägyptologischen Studiensammlung die Themen der Ausstellung. Kuratorinnen der Ausstellung sind Univ.-Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen, Dr. Andrea Kilian und Dr. Monika Zöller-Engelhardt vom Institut für Altertumswissenschaften | Ägyptologie der JGU Mainz. Dank für Unterstützung gebührt vor allem der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Schule des Sehens der Universitätsbibliothek Mainz sowie dem Freundeskreis Ägyptologie an der JGU Mainz e. V. Eröffnung: 15.10.2019, 18:15 Uhr in ...

Am Donnerstag, den 09. Mai 2019, findet um 18 Uhr c.t. im Audimax der Alten Mensa der Johannes-Gutenberg Universität Mainz der zweite Jahresvortrag des Instituts für Altertumswissenschaften statt, der diesmal von der Klassischen Philologie ausgerichtet wird. Prof. Dr. Christoph Riedweg (Zürich) wird über die Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike und deren Fortleben sprechen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, im Anschluss an den Vortrag wird zu einem kleinen Empfang geladen. ...

Gemeinsam mit dem Förderverein für die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie lädt der Arbeitsbereich Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie auch in diesem Semester wieder zu Vorträgen ein. Gäste sind herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Arbeitsbereichs. ...