Publikationen

In der zweibändigen Veröffentlichung präsentieren Ursula Verhoeven, unter Mitarbeit von Svenja A. Gülden, die reichhaltigen Texte und Eva Gervers die kunstfertigen Zeichnungen, die antike Besucher im Grab N13.1 (ca. 2000 v. Chr.) auf dem mittelägyptischen Nekropolenberg von Assiut hinterlassen haben. Sie stammen aus der Zeit des Neuen Reiches (um 1550-1100 v. Chr.) und zeugen von historischem Bewusstsein, Selbstdarstellung der Schreiberelite, literarischer Bildung und schulischer Ausbildung, aber auch von Verehrung der Vorfahren und der lokalen Götter sowie einer Hoffnung auf Wohlergehen und zahlreiche Opfergaben. Youssef Ahmed-Mohamed betrachtet zudem die Texte und Zeichnungen aus islamischer Zeit, die z. T. ganz ähnliche Motive der späteren Grabbesucher offenlegen. Das Werk ist ab sofort im Harrassowitz Verlag erhältlich. ...

Das Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität lässt auch das Jahr 2019 Revue passieren und stellt ausgewählte Forschungstätigkeiten, Grabungsprojekte und Aktivitäten seiner Mitglieder vor. Auf 172 Seiten präsentieren sich die Arbeitsbereiche Ägyptologie, Altorientalische Philologie, Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Vorderasiatische Archäologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sowie die Verbundprojekte Graduiertenkolleg 1876 „Frühe Konzepte von Mensch und Natur“, Interdisziplinärer Arbeitskreis “Alte Medizin“ und LOB-Projekt. Der Bericht ist bei Zenodo publiziert und kann dort unter stabiler DOI heruntergeladen werden: http://doi.org/10.5281/zenodo.3873037 Bibliografische Angaben: Walde, Christine, Gerhards, Simone, & Reitze, Bastian. (2020). Jahresbericht 2019 des Instituts für Altertumswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.3873037. ...

Univ.-Prof. Dr. Verhoeven-van Elsbergen (JGU) und Univ.-Prof. Dr. Kahl (FU Berlin) berichten in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung über die langjährigen Forschungen des Asyut Projects auf dem Gräberberg von Assiut. Der Artikel vom 05. Juni 2020 ist unter https://www.sueddeutsche.de/wissen/ausgrabung-forscher-archaeologie-1.4927182 einzusehen. Foto: Fritz Barthel ...

Das Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität lässt auch 2018 das Jahr Revue passieren und stellt ausgewählte Forschungstätigkeiten, Grabungsprojekte und Aktivitäten seiner Mitglieder vor. Auf 175 Seiten präsentieren sich die Arbeitsbereiche Ägyptologie, Altorientalische Philologie, Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Vorderasiatische Archäologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sowie die Verbundprojekte Graduiertenkolleg 1876 "Frühe Konzepte von Mensch und Natur", Interdisziplinärer Arbeitskreis "Alte Medizin" und LOB-Projekt. Der Bericht ist diesmal bei Zenodo publiziert und kann dort unter stabiler DOI heruntergeladen werden: http://doi.org/10.5281/zenodo.2650962 Bibliografische Angaben: Walde, Christine, Gerhards, Simone, & Weiß, Adrian. (2019). Jahresbericht 2018 des Instituts für Altertumswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.2650962. ...

In der Zeitschrift Nature Ecology & Evolution berichtet ein internationales Forscherteam über die ältesten unzweifelhaften Jagdverletzungen der Menschheitsgeschichte. Die Spuren wurden an zwei Skeletten großer ausgestorbener Damhirsche entdeckt. Neandertaler erlegten die Tiere vor circa 120.000 Jahren an einem kleinen See an der Fundstelle Neumark-Nord 1 in der Nähe der heutigen Stadt Halle im Osten Deutschlands. Die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Gaudzinski-Windheuser vom Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) liefert neueste Erkenntnisse zur Einnischung des Neandertalers und bringt die Forschung einen bedeutenden Schritt nach vorne: Sie zeigt, wie Neandertaler ihre Beute erlangten, vor allem in Bezug auf ihre bislang viel diskutierte Jagdausrüstung, aber auch in Bezug auf ihre Jagdfertigkeit. zur Pressemitteilungen der JGU der vollständige Artikel ist hier zugänglich ( view-only version)   ...